(DOSB PRESSE) Klaus Böger, der Präsident des Landessportbundes (LSB) Berlin hat auf der Mitgliederversammlung des Verbandes die Vereine dazu aufgerufen, sich für Trends im Freizeit- und Gesundheitssport zu öffnen. Zwar sei die Mitgliederzahl im vergangenen Jahrzehnt um etwa 25.000 auf jetzt rund 560.000 gestiegen. Aber die klassische Kernklientel des Vereinssports schrumpfe. „Menschen, die sich bereits in jungen Jahren voll und ganz einer Sportart verschrei-ben, am verbandlichen Wettkampfbetrieb teilnehmen und sich später ehrenamtlich für ihren Sport engagieren - davon gibt es leider immer weniger“, sagte Böger.
Um weiter zu wachsen, müsse der Sport passende Antworten auf gesellschaftliche Veränderun-gen finden, ergänzte Böger. Dafür müssten vor allem auch jene mit einbezogen werden, die Sport auf Eigeninitiative und außerhalb der Vereine betreiben. Für die neuen Aufgaben brauche der organisierte Sport professionelle und schlagkräftige Strukturen, sagte der LSB-Präsident. Eine der besonderen Herausforderungen sei die Ganztagsschule.