Mit Datum 03.01.2009 hat der Vorsitzende des DRV, Siegfried Kaidel, in "rudern.de" einen Brief veröffentlicht. In diesem nimmt er u.a. Bezug auf den offenen Brief des Ehrenmitglieds Friedhelm Kreiß und behauptet, dass darin "unwahre Vorwürfe gegen den stellvertretenden Vorsitzenden des DRV, Herrn Renko Schmidt" erhoben worden seien. Die Behauptung "unwahrer Vorwürfe" ist falsch. Aus den allgemein zugänglichen Quellen sind die in dem offenen Brief von Herrn Kreiß genannten Tatsachen nachzuweisen. Die von ihm aus den Tatsachen gezogenen Schlussfolgerungen sind berechtigter Ausdruck der freien Meinungsäußerung.
Die Forderung des Vorsitzenden auf die Behandlung durch die zuständigen Gremien (welche?) könnte als Wunsch auf Einschränkung der Meinungsfreiheit gedeutet werden. Dies wäre mit der vom DRV-Vorsitzenden angeführten Streitkultur nicht zu vereinbaren.
Klaus Dieterle, Frankfurt