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| In Memoriam |
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| Kurt Hipper |
Erst vor zwei Jahren schilderte Kurt Hipper für den RUDERSPORT seine Erlebnisse als Teilnehmer bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne, noch im Vorjahr war er zu Gast bei der Rotsee-Regatta in Luzern, wo der internationale Ruderverband immer seine ehemaligen Council-Mitglieder zu einem Mittagessen einlädt. Nun ist Kurt Hipper überraschen im Alter von 75 Jahren in Johannesburg (Südafrika) an den Folgen einer Infektion gestorben. Er hatte sich sehr auf die Begegnungen mit seinen Freunden aus der FISA gefreut, die vom 12.-15. Februar in Kapstadt ihren außerordentlichen Kongress abhielten, doch zwei Tage vorher versagte sein Herz, am 13. Februar nahmen die Familie und Freunde bei einer Trauerfeier in Johannesburg Abschied von dem engagierten Ruderer und Unternehmer. Zusammen mit dem 2004 verstorbenen Thomas Schneider holte Kurt Hipper für den Deutschen Ruderverband 1956 die Silbermedaille bei den Europameisterschaften und musste sich im Olympischen Finale knapp der UdSSR, USA und den Australiern geschlagen geben. Der Traum von einer Olympischen Medaille erfüllt sich leider nicht. Schon kurz nach den Spielen ging Kurt Hipper für seinen Arbeitgeber Mercedes-Benz nach Afrika, wo er seine zweite Heimat finden sollte. Von Ghana ging es schließlich nach Johannesburg (Südafrika) wo ihn viele seiner Ruderfreunde aus aller Welt immer wieder besuchten. Als nach dem Ende des Apartheid-Regimes Südafrika wieder in die Olympische Familie aufgenommen wurde, berief das NOK des Landes den gebürtigen Deutschen in sein Präsidium. 1992 wurde er in das Council der FISA als Kontinental-Vertreter für Afrika berufen, aus diesem Amt schied er dann altersbedingt 1999 aus. Aber auch danach war Kurt Hipper ein gefragter Sport-Funktionär auf dem „schwarzen“ Kontinent, seine Kontakte zum Rudersport verloren sich nie. Nach den jüngsten Erfolgen der Ruderer aus Südafrika hatte er noch große Pläne, sie bleiben nun leider unerfüllt. abo
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