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Neues aus der Welt des Sports
Der Sport ist einer der wichtigsten Partner
Aus DOSB-Presse

Präventionsbericht 2007: Krankenkassen bauten Vorsorgeprojekte weiter aus

Immer mehr Menschen nehmen an den Vorsorgeprogrammen der gesetzlichen Krankenversicherung teil. Das geht aus dem Präventionsbericht 2007 hervor, den der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) vorgelegt hat. Danach nahmen 2006 etwa 5,7 Millionen Einwohner an Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge teil; das sind 1,9 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Die gesetzlichen Kassen gaben hierfür mehr als 232 Millionen Euro aus. Im Schnitt sind dies pro Versicherten 3,30 Euro und damit mehr als das gesetzlich vorgeschriebene Ausgabensoll von 2,74 Euro. Wie es im Bericht heißt, sei das Engagement für Prävention im „Lebensumfeld“ nochmals gestärkt worden. Der Sport sei einer der wichtigsten Partner. Insgesamt gebe es 1.083 Projekte in 19.700 Einrichtungen, darunter auch allgemeinbildende und berufliche Schulen sowie Kindergärten. Der MDS schreibt in einer Information: „Besonders durch gesundheitsfördernde Maßnahmen in Kindergärten und Schulen werden Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Schichten erreicht. Mehr als drei Millionen, vor allem junge Menschen, nahmen 2006 an Maßnahmen teil, in denen hauptsächlich Bewegung, ausgewogene Ernährung und Stressbewältigung im Mittelpunkt standen. Rund 1,4 Millionen Erwachsene, zumeist Frauen, nutzten ebenfalls die Angebote der Krankenkassen zur Primärprävention. Gegenüber dem Jahr 2005 entspricht dies einem Zuwachs von 17 Prozent.“
Die Krankenkassen nähmen ihren Part in der Prävention „überaus aktiv“ wahr, heißt es bilanzierend. „Dies macht einmal mehr deutlich, dass es in einem Präventionsgesetz nicht darum gehen darf, die Gesetzliche Krankenversicherung in ihren Handlungsmöglichkeiten zu beschneiden, sondern Prävention endlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu etablieren und alle verantwortlichen Ressorts und Ebenen, nicht zuletzt auch finanziell, einzubinden.“ Der Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium werde „diesem Ziel nicht gerecht“, artikulieren die Spitzenverbände der Krankenkassen. Eine gesetzliche Neuregelung dieser Art dürfte zu keiner Einschränkung „etablierter Präventionsaktivitäten“ der Krankenkassen führen: „Denn sie bieten Qualität und Erfolg, wie die Ergebnisse des Berichts deutlich machen“.


 








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