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| NRW-Sportplakette für DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch |
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| Aus DOSB-Presse |
„Das Ehrenamt kann das eigene Leben vielfältig bereichern“
Im Fußball heißt es bekanntlich „Doppelpack“, wenn ein Stürmer in einer Partie gleich zwei Mal trifft. Für DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch muss es am 8. März in Düsseldorf ein ähnliches Gefühl gewesen sein. Denn einerseits hatte er in seiner Rolle als Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfahlen (NRW) Gelegenheit, ein Wort des Dankes und der Anerkennung an sieben Ehrenamtliche und Sportler richten, die für ihren Einsatz und ihr bürgerschaftliches Engagement mit der Sportplakette des Landes für das Jahr 2007 geehrt wurden. Und andererseits durfte er sich darüber freuen, selbst zu diesem Kreis zu gehören und die höchste Auszeichnung des Sports in Nordrhein-Westfalen entgegen nehmen zu können. Auf Einladung des NRW-Ministerpräsidenten fand die Veranstaltung im gediegenen Ambiente des „Meilenwerks“ statt, einem ehemaligen, im Stadtteil Wersten gelegenen Ringlokschuppen, wo heute in einer Dauerausstellung chromblitzende Oldtimer aller Typen und Klassen bewundert werden können. Der Innen- und -Sportminister NRW, Dr. Ingo Wolf, nahm in Vertretung des Ministerpräsidenten die Verleihung der Sportplakette vor, mit der das Land seit 1959 insgesamt bereits 747 ehrenamtlich Engagierte, Sportlerinnen und Sportler sowie auch drei Mannschaften geehrt hat. In seiner Begrüßungsansprache sagte Wolf: „Mehr als eine halbe Million Menschen in Nordrhein-Westfalen engagieren sich ehrenamtlich, damit andere Sport treiben können. Die Arbeit dieser Helfer muss aber noch mehr gesellschaftliche Anerkennung erfahren.“ Auch „DOSB-Vize“ Walter Schneeloch unterstrich in seinem Grußwort, dass „die gesellschaftspolitischen Herausforderungen nur bewältigt werden können, wenn noch mehr Bürgerinnen und Bürgern für das freiwillige Engagement gewonnen werden.“ Und er fügte hinzu: „Das Ehrenamt kann das eigene Leben vielfältig bereichern. Es braucht aber angemessene gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen.“ In seiner Laudatio auf Walter Schneeloch erinnerte der im Innenministerium für den Sport zuständige Parlamentarische Staatssekretär Manfred Palmen an dessen zahlreiche Stationen im Sport. Zunächst aktiver Fußballer und Spielertrainer beim TuS Lindlar, schlug der gebürtige Rheinländer 1988 mit dem Amt des Vereinsvorsitzenden beim TuS Moitzfeld die ehrenamtliche Funktionärslaufbahn ein. Vier Jahre später wurde er Vorsitzender des Fußballkreises Rhein-Berg. Ebenfalls 1992 wählte ihn der Fußballverband Mittelrhein (FVM) zum Vizepräsidenten. Damit rückte er als Beisitzer auch ins Präsidium des Westdeutschen Fußballverbandes. 1993 wurde Walter Schneeloch Präsidiumsmitglied des Landessportbundes NRW, im Jahr 2001 dessen Vizepräsident und im Juni 2005 schließlich dessen Präsident. Im gleichen Jahr wurde er auch zum Vorstandsvorsitzenden der Führungsakademie des damaligen Deutschen Sportbundes berufen und ein Jahr später zum Vizepräsidenten des neu gegründeten Deutschen Olympischen Sportbundes gewählt. Außerdem übernahm er 2006 auch den Vorsitz der Europäischen Akademie des Sports (eads) Velen. Der FVM zeichnete ihn mit der silbernen und goldenen Ehrenadel sowie mit dem Ehrenring aus. Zu den weiteren, in Düsseldorf mit der NRW-Sportplakette Geehrten gehörten: Josef Bowinkelmann (Mülheim an der Ruhr), Ingrid Fischer (Lüdenscheid), Erich Goebels (Bonn), Steffi Nerius (Leverkusen), Maria Windhövel (Essen) und Wolfgang Zapfe (Essen). Gerhard Hauk
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