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Leistungssport
China-Achter schlägt auf der Wedau zurück
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Es war ein Schritt nach vorn, der richtige Durchbruch war’s aber nicht: Sieg und Niederlage für den Deutschland-Achter bei der Internationalen Wedau-Regatta. Während am Samstag  noch 17 Hundertstel Sekunden den Ausschlag zugunsten der Mannschaft von Schlagmann Bernd Heidicker im Duell mit dem Nationalachter aus China gaben, revanchierten sich die Mannen aus dem Olympia-Gastgeberland am Sonntag mit einer Dreiviertel Länge Vorsprung. 2,71 Sekunden lagen zwischen diesen beiden für Peking qualifizierten Achter.

“Im Gegensatz zum Vortag fehlte es uns an Aggressivität und Lockerheit“, meinte Bundestrainer Dieter Grahn: „Wir haben den Gegner vor uns hergetrieben.“ Denn von Start an kauften die Chinesen dem deutschen Ruder-Flaggschiff vom Dortmunder Leistungszentrum den Schneid ab, der Rückstand war nicht mehr wettzumachen.

Nach der Umbesetzung in den Tagen zuvor will Bundestrainer Dieter Grahn an der jetzigen Besetzung festhalten. Nur Jochen Urban, der in der kommenden Woche wieder in den Achter einsteigen will, kommt zurück.

„Jetzt in Aktionismus oder Panik zu verfallen, wäre falsch. Duisburg war nur eine Zwischenetappe auf dem Weg nach Luzern“, sagte Grahn, der als Gesamtfazit nach der Regatta in Duisburg festhielt: „Es war besser als in München, aber wir sind nicht so weit, wo wir sein wollen. Mit Blick auf Peking haben wir keine Zeit mehr zu verschenken.“

Uni-Achter bezwingt Oxford-Achter

Der Vierer ohne Steuermann mit Matthias Flach, Florian Mennigen, Andreas Penkner und Kristof Wilke konnte am Sonntag aufgrund eines Infekts von Penkner nicht starten. Dafür nahmen die Ruderer vom Dortmunder Leistungszentrum am traditionalen Uni-Cup teil. Filip Adamski, Florian Mennigen, Matthias Flach, Sebastian Schmidt, Thomas Protze, Jan Tebrügge, Kristof Wilke, Richard Schmidt und Steuermann Martin Sauer setzten sich gegen den Oxford-Achter auf der 500-Meter-Strecke mit einer Dreiviertel-Länge Vorsprung durch. Zuvor gewannen Adamski, Sebastian Schmidt, Mennigen und Flach von der Ruhr-Universität das Rennen im Uni-Vierer vor der Universität Dortmund (Protze, Tebrügge, Wilke, Richard Schmidt).
http://www.deutschlandachter.de/news/2008/180508.html
 
Carsten Oberhagemann


 








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