Der Donau-Cup in Ulm ist unter Insidern inzwischen eine Veranstaltung, bei der man neben dem Sport vor allem viel Spaß haben kann. Die Organisatoren stellen in jedem Jahr eine Menge auf die Beine und legendär sind dabei schon die Abende im Festzelt nach den Rennen.
Davon kamen 60 zu Stande, 15 Vereine und vier Rgm. hatten dazu gemeldet. Besonders freute man sich in Ulm über den Besuch des kroatischen Partnervereins aus Vukovar sowie die insgesamt 70 gemeldeten Drachenboot-Teams, die bei diesem Wasserfest ebenfalls ihre Rennen unter den Augen von vielen trausend Zuschauern austragen. 30 Siege konnten die Gastgeber vom Ulmer RC Donau als erfolgreichster Verein für sich verbuchen, auch die beste Athletin Claudia Reinelt mit fünf Siegen kommt vom URCD.
Einen Sieg aber konnten die Ulmer nicht einfahren, den im Rennen der "Traineras". Das sind baskische Hochseeboote, die eine 15-köpfige Delegation aus Getxo nahe Bilbao mitgebracht hatten. Im Vorjahr war eine Gruppe aus Ulm dort zu Gast und unterlag im Rennen über 4 x 500 m. Jetzt kam es zum Gegenbesuch, auf einem Tieflader hatten die Basken zwei Boote mitgebracht und durch Motorboote wurden auf der Donau reichlich Wellen erzeugt, um das Hochsee-Gefühl einigermaßen nachzubilden. Aber auch diesmal waren die Basken schneller, die halbe Sekunde Vorsprung dürfte aber Anreiz für die Ulmer AH-Gruppe sein, es demnächst wieder zu versuchen.



