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| Leistungssport |
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| Tolle Stimmung und Herzschlagfinale |
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| Tübinger Herbst-Sprint |
Beim 3. Tübinger Herbstsprint (TüSprint) ruderten bei frostigen Temperaturen und Sonnenschein insgesamt über 60 Mannschaften auf der 350 Meter langen Strecke. Besondere Höhepunkte waren dabei die Achterrennen und das erstmals ausgerichtete Firmenrudern für Unternehmen aus der Region. In den Hochschulrennen waren Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet angereist, wobei die Universität Göttingen die meisten Ruderer stellte. Nach starken Leistungen in den Gigbooten gewannen sie deutlich vor Karlsruhe und den Gastgebern aus Tübingen erstmals den "Attempto-Cup" für die erfolgreichste Hochschulmannschaft. Das Karlsruher Team, mit Studenten-EM-Teilnehmern und Deutschen Hochschulmeistern angereist, zeigte mit drei Siegen in drei Rennen eine glänzende Leistung. Im Vergleichskampf um den "Neckarpokal" waren in diesem Jahr erstmals drei Vereine dabei: der Ruderverein Bad Waldsee, der Ruderclub Nürtingen und der Tübinger Ruderverein. Besonderes Augenmerk lag auf den Jugendrennen, bei denen vor allem die Nürtinger dominierten. Die Gesamtwertung und damit den "Neckarpokal" gewann schließlich aber der Tübinger Ruderverein. Viel Spaß hatten auch die Firmenruderer. Nach wenigen Trainingseinheiten traten sie beim TüSprint gegeneinander an. In den Rennen gab es zum Teil sehr knappe Entscheidungen und bei der Siegerehrung feierten alle Teilnehmer ausgelassen bei Champagnerduschen. Das Konzept des Firmenruderns fand eine großartige Resonanz, so dass die Planungen für eine Neuauflage im nächsten Jahr bereits laufen. Der absolute Höhepunkt der Regatta waren die Rennen um den "Fidelia"-Wanderpokal für eingeladene Vereinsachter. Mit Vorlaufsiegen konnten sich Marbach und Tübingen direkt für das Finale qualifizieren. Im Hoffnungslauf sorgten dann die Sprintspezialisten aus Bad Waldsee für einen Paukenschlag. Mit 0,2 Sekunden konnten sie sich vor den baden-württembergischen Meistern aus Karlsruhe durchsetzen. Und dann folgte das ultimative Herzschlagfinale. Die Achter aus Marbach und Tübingen, Dritte und Vierte der baden-württembergischen Meisterschaften, setzten sich schnell ab, lieferten sich einen packenden Zweikampf und überquerten auf gleicher Höhe die Ziellinie. Nach Auswertung des Zielfotos wurde auf "totes Rennen" entschieden, so dass ein weiteres Duell um den Sieg ausgetragen werden musste. Dieses entschieden die Tübinger unter lautstarkem Jubel der zahlreichen Zuschauer im Endspurt knapp für sich und konnten den "Fidelia"-Wanderpokal in Empfang nehmen. Die von den Stadtwerken Tübingen gestiftete Siegprämie in Höhe von 200 Euro wurde aufgeteilt. Die Veranstalter waren mit dem Verlauf der Regatta sehr zufrieden. Ruderer, Betreuer und Zuschauer zeigten sich von der Atmosphäre in Tübingen beeindruckt und freuten sich auf den nächsten TüSprint.
Arseny Sokolov
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