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| Leistungssport |
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| 32. Dresdner Elbepokal am 28.10.2006 |
Irgendwie scheint der Wettergott auf Dresdner Seite zu sein! Am Freitag noch stürmisches Wetter, schien am Samstag um 11.20 Uhr zum Start des 32. Dresdner Elbepokals die Sonne und es wehte ein nur schwacher Wind. 14.30 Uhr passierte das 84. und letzte Boot die Ziellinie. Als gegen 16.00 Uhr auch die letzte Siegerehrung erfolgt war, setzte ein kräftiger Landregen ein, der von starken Sturmböen begleitet war. Einen Tag später wäre die Regatta unmöglich gewesen. Es war halt das Glück des Tüchtigen! In den 3 Stunden zwischen erstem und letztem Start gab es einen pausenlosen Zieleinlauf von insgesamt 31 Achtern und 53 Vierern in den verschiedensten Alters- und Leistungsklassen. Neben den Booten aus vielen deutschen Ruderclubs konnten sich auch beteiligte Mannschaften und Ruderer aus Tschechien, Polen und der Schweiz einen Eindruck von der ausgezeichneten Organisation des Teams um Regattaleiter Dr. Jürgen Krause machen. Insbesondere die Abstimmung mit der Sächsischen Elbe-Schifffahrts-Gesellschaft und deren Leiter, Herrn Lohnherr, führte dazu, dass sich Ruderer und Dampfer nicht gegenseitig behinderten. Die beiden Bootsschäden, die leider zu beklagen sind (Berliner RC rammte frontal eine Boje und Pirnaer RV setzte einen Vierer auf Grund) sind wohl vorrangig den Steuerleuten zuzuschreiben! Dass der Berliner RC in der Altersklasse E sein Rennen mit zerstörtem Bug trotzdem gewann, (auch wenn es nur 4 Zehntel Sekunden waren!!!) spricht für den Kampfgeist der Hauptstädter. Die beiden zu vergebenen Elbepokale in den Doppelvierern gingen an den Bundesstützpunkt Dresden. Mangels ausgebliebener Konkurrenz aus anderen Leistungszentren gab Trainerin Brigitte Bielig den Kampfauftrag heraus, einen möglichst großen Vorsprung herauszufahren. Das konnten beide Sieger auch realisieren. So holten sich auf den 10 Kilometern die Damen Peggy Waleska, Annika Kniest, Annekatrin Thiele und Kerstin Naumann den Sieg in 31:10,7 vor der Rgm. DRC/Meißner RC/Laubegaster RV, die 33:21,0 Minuten benötigten. Bei den Männern gewannen Grigori Kjulbassanoff, Tobias Arnold, Karl Schulze und Tim Grohmann in 29:13,5 vor der Rgm. Planeta Radebeul/Meißner RC/Wurzener Rgv., die 33:21,0 Minuten benötigten. Ein gelungener Senioren-Einstand für die diesjährigen Junior-Weltmeister Karl und Tim. Im Junioren-Doppelvierer siegte eine Rgm. des Dresdner RC und Dresdner RV mit guten 29:47,0 Minuten vor der Rgm. Wiking und Triton Leipzig mit 30:14,3 Minuten. Während 3 Dresdner ihr letztes Juniorrennen bestritten, können die 4 Leipziger noch ein bzw. zwei Jahre im Junior-Bereich rudern. Eine aussichtsreiche Leistung also für das nächste Jahr! Auch der Junior-B-Doppelvierer der Dresdner Rgm. zeigte über 10 Kiliometer eine starke Leistung und siegte im 6-Bootefeld in 31:27,1 Minuten vor den überraschend starken Jugendlichen des SSV Planeta Radebeul, die 32:23,3 Minuten benötigten. Viel Kampf um Sekunden und Platzierungen gab es auch in den ausgezeichnet besetzten Feldern der Altersklassen 12-14 und vor allem der Masterrennen zu bestaunen. Der Pirnaer RV brachte wieder eine Vielzahl von Jungen und Mädchen an den Start. Allein im Mix-Doppelvierer kämpften 4 Pirnaer Boote um den Sieg! Bei den Masters Männern 8+B schaffte die Hamburger Rgm. Favorite und Allemania erwartungsgemäß die schnellste Zeit der 5 Kilometer mit 13:37,8 vor 3 weiteren Booten. Im 8+C siegte in 13:58,0 die Rgm. Rotation/Empor Berlin/Hansa Hamburg vor weiteren 5 Achtern! Im 8+D war der Dresden/Meißner Renngemeinschaftsachter um die Ex-Olympiasieger (1980) Ulrich und Walter Dießner, sowie Ex-Europameister (1973) Dr. Reinhard Martin in 14:19,4 erfolgreich. In den Achtern der Altersklassen E-G, in denen insgesamt 13 Achter starteten gewann der Berliner Ruderclub 2x (E und G) und die Rgm. ORC/HSG Uni Rostock/RV Albatros Klagenfurt 1x(F). Im Masterinnen Achter der AK C gewann wieder - wie im Vorjahr - im 3-Bootefeld die Mannschaft der Rgm. Hansa Hamburg/Dresdner RV in 15:47,1 knapp vor Der Rgm. Dresdner RV/RG Berlin/RC Fürstenwalde in15:51,8. Am Abend trafen sich die vor allem älteren Ruderinnen und Ruderer in den verschiedenen Bootshäusern entlang der Elbe zum gemütlichen Abschluss der Regattasaison 2006. Dr. Hans Eckstein
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